Kapitalgedeckte Pension als nachhaltiges Instrument

Österreich sieht sich, wie viele Länder, mit einer alternden Bevölkerung und Belastungen für das 3-Säulen Pensionssystem konfrontiert. Könnte ein kapitalfinanziertes Pensionssystem die Altersvorsorge nachhaltig sichern?

Pension Österreich Blog

Österreich steht, wie viele andere Länder auch, vor der Herausforderung einer alternden Bevölkerung und den damit verbundenen Belastungen für das umlagefinanzierte 3-Säulen Pensionssystem. Angesichts dieser demografischen Veränderungen stellt sich die Frage: Könnte ein kapitalfinanziertes Pensionssystem dazu beitragen, die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge in Österreich sicherzustellen? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die möglichen Vorteile und Herausforderungen eines solchen Systems im österreichischen Kontext.

Die umlagefinanzierte Pension in Österreich

Das derzeitige österreichische Pensionssystem basiert auf dem Umlageverfahren, bei dem die Beiträge der Erwerbstätigen die Pensionen der Pensionisten finanzieren. Die demographischen Veränderungen – steigende Lebenserwartung und niedrige Geburtenraten – führen jedoch zu einem Ungleichgewicht zwischen Erwerbstätigen und Pensionisten.

Derzeit finanzieren die rund 5 Millionen Erwerbstätigen in Österreich die rund 1,8 Millionen Pensionisten, aber schon jetzt muss der Staat jährlich mehrere Milliarden Euro zusätzlich in das staatliche Pensionssystem einzahlen. Um die zukünftige Stabilität des Systems zu gewährleisten, sind nach Meinung vieler Experten innovative Ansätze notwendig.

Pension durch Kapitaldeckung stärken

Eine kapitalgedeckte Pension könnte dazu beitragen, die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge in Österreich zu erhöhen:

  1. Langfristige Stabilität: Durch die Veranlagung in verschiedenen Anlageklassen könnten höhere Renditen erzielt werden, die langfristig zur finanziellen Stabilität des Systems beitragen. Dies würde die Abhängigkeit von aktuellen Beitragszahlungen verringern und die Pensionen sicherer machen.
  2. Individuelle Kontrolle: Die Arbeitnehmer hätten die Möglichkeit, ihre eigenen Anlageentscheidungen zu treffen, und könnten somit mehr Kontrolle über ihre Altersvorsorge ausüben. Dies könnte zu einem stärkeren Engagement für die eigene finanzielle Zukunft führen. Hier ist jedoch eine finanzielle Grundbildung wichtig, um solche Entscheidungen treffen zu können.
  3. Anreize für eine längere Erwerbstätigkeit: Ein kapitalgedecktes System könnte Anreize für eine längere Erwerbstätigkeit schaffen, da die Höhe der Rente stärker von den individuellen Beiträgen abhängen würde. Dies könnte Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben halten und die Rentenkassen entlasten. Ein möglicher Weg wäre, dass diejenigen, die über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus arbeiten wollen, dies durch steuerliche Anreize und den Wegfall von Pensionsbeiträgen tun können, so auch die Meinung der Agenda Austria, Think Tank aus Wien.
  4. Wirtschaftliche Impulse: Investitionen in nationale und internationale Anlageklassen könnten sich positiv auf die Wirtschaft auswirken, indem sie das Wachstum von Unternehmen und Branchen unterstützen. Insbesondere die Wiedereinführung der KESt-Behaltefrist könnte zu solchen Impulsen führen und den Vermögensaufbau für die breite Bevölkerung erleichtern.

Herausforderungen und Überlegungen

Die Einführung eines kapitalgedeckten Systems bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Die Volatilität der Finanzmärkte kann zu Unsicherheiten bei den Renten führen, und die Verwaltung der individuellen Konten erfordert eine strenge Aufsicht und Regulierung.

Hier könnte man sich jedoch an Schweden orientieren, wo ein umlagefinanziertes System mit einem kapitalgedeckten System kombiniert wurde, wodurch die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer gesenkt und ein nachhaltiges System entwickelt werden konnte. Die heutige digitale Welt ermöglicht es, auch mit kleinen Beträgen eine eigene Vorsorge zu beginnen und sich nicht mehr nur auf die staatliche Rente zu verlassen. Die Digitalisierung bringt uns viele Vorteile und Möglichkeiten selbstbestimmt dem Thema Altersarmut entgegenzuwirken.

Fazit:

Eine kapitalgedeckte Pension könnte in Österreich ein vielversprechender Ansatz sein, um die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge angesichts der demografischen Herausforderungen zu sichern. Die individuelle Kontrolle über die Altersvorsorge und die Möglichkeit, höhere Renditen zu erzielen, könnten dazu beitragen, die finanzielle Stabilität des Systems zu erhöhen.

Da die Schwächen des umlagefinanzierten Systems offensichtlich sind, ist es umso wichtiger, sich bereits in jungen Jahren um die eigene Altersvorsorge zu kümmern. Viele Anbieter ermöglichen es mit ihren Angeboten den Kapitalmarkt für die Altersvorsorge zu attraktiveren und den Einstieg noch einfacher zu gestalten.

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