Wiener Börse Akademie
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Der Markt für Online Broker in Österreich hat sich 2026 grundlegend gewandelt. Mit der neuen Steuereinfachheit internationaler Anbieter und innovativen Apps ist der Einstieg in die Geldanlage so einfach wie nie. Dieser Leitfaden vergleicht die wichtigsten Depots von Flatex bis Trade Republic und klärt über Kosten und Steuern auf.
Ein Online Broker ist ein Finanzdienstleister, der Anlegern den Kauf und Verkauf von Wertpapieren über das Internet ermöglicht. Im Gegensatz zu klassischen Filialbanken findet die gesamte Abwicklung digital statt. Dies erlaubt Investoren den direkten Zugang zu Börsenplätzen weltweit, um Aktien, Anleihen oder Fonds (ETFs) zu handeln. Für Einsteiger stellt der Online Broker die technische Schnittstelle zwischen dem eigenen Bankkonto und dem Kapitalmarkt dar.
Der Hauptgrund für den Wechsel von der Hausbank zu einem Online Broker liegt in der Kostenstruktur. Filialbanken verrechnen oft hohe Depotführungsgebühren und verlangen pro Transaktion Provisionen, die gerade bei kleineren Sparbeträgen die Rendite schmälern. Online Broker verzichten häufig auf eine pauschale Depotgebühr oder bieten diese unter bestimmten Bedingungen kostenlos an. Zudem sind die Transaktionskosten (Ordergebühren) oft deutlich geringer. Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit: Es fehlen Verkaufsgespräche für hauseigene Produkte, wodurch Anleger Zugriff auf ein neutrales und breiteres Angebot an ETFs und Aktien erhalten.
Für Anleger in Österreich stellt die steuerliche Behandlung das wichtigste Auswahlkriterium dar. In Österreich gilt für Gewinne aus Wertpapieren und Dividenden die Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 %.
Was bedeutet „steuereinfach“?
Ein steuereinfacher Broker führt die anfallende Steuer automatisch an das österreichische Finanzamt ab. Der Anleger muss sich um nichts kümmern und die Gewinne scheinen nicht in der Einkommensteuererklärung auf. Dies bietet maximalen Komfort und Rechtssicherheit.
Was bedeutet „nicht steuereinfach“?
Bei Brokern ohne steuerliche Anbindung in Österreich erhalten Anleger den Brutto-Gewinn ausbezahlt. Es obliegt dem Depotinhaber, diese Erträge korrekt zu berechnen, aufzuzeichnen und im Rahmen der Einkommensteuererklärung (Formular E1kv) an das Finanzamt zu melden. Dieser Aufwand überfordert viele Einsteiger und birgt das Risiko fehlerhafter Meldungen.
Der österreichische Markt hat sich bis ins Jahr 2026 stark gewandelt. Insbesondere bei den Neobrokern gab es durch die Einführung der Steuereinfachheit bei internationalen Anbietern große Verschiebungen. Hier folgt die Detailanalyse der sechs relevantesten Plattformen.
Seit dem 24. April 2025 ist Trade Republic in Österreich steuereinfach. Damit entfällt der größte Nachteil des deutschen Neobrokers. Anleger profitieren von einem sehr großen Angebot an kostenlosen Aktien- und ETF-Sparplänen. Aktien, ETFs, Anleihen und Kryptowährungen können für eine Fremdkostenpauschale von nur einem Euro gehandelt werden. Ein weiteres Argument ist das inkludierte Girokonto mit österreichischer IBAN, auf dem Guthaben voll zum aktuellen EZB-Zinssatz verzinst wird.
Die DADAT Bank ist eine vollwertige Direktbank inklusive einem umfassenden Brokerage-Angebot. Anleger können hier Wertpapiere an verschiedenen Handelsplätzen handeln und haben ebenso die Möglichkeit auf kostengünstige Fremdwährungskonten. Im Vergleich zu reinen Neobrokern fällt die Gebührenstruktur bei der DADAT Bank oft etwas höher aus, dafür erhalten Kunden eine österreichische Banklizenz im Hintergrund. Die Einzigartigkeit des Brokers liegt in den kostengünstigen Fremdwährungskonten sowie beim Goldsparplan.
Der Online-Broker Flatex zählt seit Jahren zu den beliebtesten Adressen in Österreich. Er eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Anleger können hier Aktien, ETFs und zahlreiche weitere Produkte handeln. Des Weiteren bietet der Broker viele Möglichkeiten an, um das Depot und die Benutzeroberfläche zu individualisieren.
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*exkl. Verwahrgebühr für Xetra-Gold, ADR´s, GDR´s
Disclaimer: Neben den angegebenen Gebühren der Online-Broker können weitere Kosten entstehen. Diese beinhalten marktübliche Spreads, Zuwendungen, Produktkosten sowie Fremdkosten. Es ist daher ratsam, die aktuellen Konditionen regelmäßig zu prüfen, um einen vollständigen Überblick über die Gesamtkosten zu erhalten. Aktuelle Konditionen können hier abgerufen werden.
Scalable Capital gilt als Österreichs erster „Flatrate Online-Broker“. Neben kostenloser Depotführung und kostenlosen Aktien- & ETF-Sparplänen können Kunden im „Prime“-Modell zum monatlichen Fixpreis unbegrenzt Aktien handeln. Über 2.500 ETFs sind im Scalable Capital Sparplan kostenlos besparbar.
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Sunrise Capital ist kein klassischer Online-Broker, passt aufgrund des Konzepts aber gut in diesen Vergleich. Sunrise (früher Own360) bietet die Möglichkeit, kostengünstig, breit gestreut und nachhaltig in einen aktiv gemanagten Fonds zu investieren („Investieren in die Realwirtschaft“). Das Ziel des Managements ist es, den Anlegern über die App und den Podcast möglichst viele Informationen rund um die Unternehmen im Fonds mitzugeben.
Bitpanda st eine in Europa regulierte Investmentplattform, die den Zugang zu einer Vielzahl von Anlageklassen ermöglicht. Nutzer können in über 2.800 Vermögenswerte investieren, darunter Kryptowährungen, Edelmetalle sowie Aktien und ETFs. Das Angebot wird durch automatisierte Sparpläne, Staking-Optionen und eine Debitkarte für Krypto-Zahlungen ergänzt.
Wer Gebühren spart, erhöht langfristig den Ertrag. Bei einem Vergleich der Anbieter gilt es auf folgende Positionen zu achten:
Der Start an der Börse erfordert im Jahr 2026 keinen großen bürokratischen Aufwand mehr.
Für Anfänger in Österreich eignet sich ein steuereinfacher Broker am besten. Anbieter wie Trade Republic oder Flatex übernehmen die steuerliche Abwicklung automatisch. Dies verhindert Fehler bei der Steuererklärung und reduziert den administrativen Aufwand erheblich.
Der Einstieg ist bereits mit sehr kleinen Summen möglich. Viele Online Broker bieten Wertpapiersparpläne ab einer monatlichen Sparrate von 10 Euro, 25 Euro oder 50 Euro an.
Ja, Wertpapiere (Aktien, ETFs) gelten als Sondervermögen. Im Falle einer Insolvenz des Brokers oder der depotführenden Bank fallen diese nicht in die Konkursmasse. Sie bleiben Eigentum des Anlegers und können auf ein Depot bei einer anderen Bank übertragen werden.
Die vorgestellte Auswahl an Online-Brokern bildet nicht den gesamten Markt ab. In diesem Beitrag stehen vor allem Anbieter im Fokus, die für Privatanleger möglichst günstige Konditionen bieten und ein überzeugendes Produktangebot für die langfristige Geldanlage bereithalten. Für die Vorstellung dieser Anbieter erfolgt keine Vergütung. Erfolgt die Depoteröffnung über einen der hier eingebundenen Links, fließt eine kleine Vermittlungsprovision, die den Erhalt der Website unterstützt.
Quellen und weiterführende Informationen:
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