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Die wirtschaftspolitischen Pläne von FPÖ und ÖVP könnten Privatanlegern durch steuerliche Anreize und Fördermaßnahmen neue Chancen bieten. Mögliche Änderungen umfassen die Stärkung der privaten Altersvorsorge, Erleichterungen beim Immobilienerwerb und Impulse für den Kapitalmarkt.
Die wirtschaftspolitischen Programme von FPÖ und ÖVP enthalten Maßnahmen, die Privatanleger und Sparer in Österreich aufhorchen lassen könnten. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken und steuerliche Anreize für die private Vorsorge zu schaffen. Welche konkreten Veränderungen und Chancen könnten sich ergeben, wenn diese Parteien gemeinsam die Regierung stellen?
Eine zentrale Maßnahme beider Parteien ist die geplante Senkung der Lohnnebenkosten. Diese Entlastung könnte nicht nur Unternehmen dabei unterstützen, neue Arbeitsplätze zu schaffen, sondern auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich erhöhen. Gleichzeitig plant die ÖVP, die Körperschaftsteuer weiter zu senken, um Investitionen in österreichische Unternehmen zu fördern. Die FPÖ geht noch einen Schritt weiter und möchte die Körperschaftsteuer für Kleinst-GmbHs auf 10 % reduzieren, um kleinen Unternehmen zusätzlichen Handlungsspielraum zu schaffen. Zudem setzt sie sich für die Abschaffung der Kammerpflichtmitgliedschaft ein, was Unternehmen finanziell entlasten könnte.
Für Privatanleger sind solche Maßnahmen oft von Vorteil, da eine florierende Wirtschaft in der Regel steigende Unternehmensgewinne und Aktienkurse mit sich bringt. Dies fördert in vielen Fällen eine breitere Beteiligung am Kapitalmarkt.
Quellen: ÖVP Parteiprogramm , Selektiv – 5 wirtschaftliche Ideen FPÖ
Besonders interessant sind die steuerlichen Anreize zur Stärkung der privaten Altersvorsorge. Die ÖVP plant die Einführung von Vorsorgedepots, die durch steuerliche Erleichterungen private Sparanstrengungen für das Alter unterstützen sollen. Solche Depots könnten eine attraktive Alternative zu traditionellen Sparformen darstellen, die aufgrund negativer Realzinsen kaum noch Vermögensaufbau ermöglichen.
Die FPÖ setzt hingegen auf eine Befreiung der Kapitalertragsteuer (KESt) auf Veräußerungsgewinne, wenn Wertpapiere über einen längeren Zeitraum gehalten werden. Dies würde langfristige Investitionen belohnen. Zusätzlich möchte die FPÖ die Besteuerung von Sparbuchzinsen aussetzen, solange die Inflation höher ist als die Zinsen ungeachtet weiterer politischer Entwicklungen, die wir hier nicht weiter kommentieren wollen. Langfristige Anreize für den Vermögensaufbau könnten so gestärkt werden.
Quelle: FPÖ Parteiprogramm
Ein weiterer Aspekt der wirtschaftspolitischen Programme ist die Förderung des Wohneigentums. Die ÖVP plant, die Grunderwerbsteuer sowie andere Nebenkosten beim Erwerb von Immobilien abzuschaffen. Für Privatanleger, die in Immobilien investieren möchten, könnte dies eine deutliche finanzielle Entlastung darstellen. Auch die Förderung des Eigenheimbesitzes könnte langfristig zur Vermögensbildung beitragen und damit die private Vorsorge ergänzen.
Die FPÖ fordert zusätzlich die Abschaffung der KIM-Verordnung, die aktuell hohe Mindest-Eigenkapitalanforderungen und strenge Kreditlaufzeiten für Wohnbaukredite vorschreibt. Damit soll insbesondere Jungfamilien der Zugang zu Wohneigentum erleichtert werden. Gleichzeitig plant die Partei, sogenannte „Starterwohnungen“ für Familien mit Kindern zu fördern.
Die geplanten steuerlichen Anreize und Fördermaßnahmen stärken sowohl Privatanleger als auch die Volkswirtschaft. Eine stärkere Kapitalmarkt-Beteiligung fördert die Kapitalbildung und erleichtert Unternehmen den Zugang zu Finanzierungen. Dies kurbelt das Wirtschaftswachstum an, schafft Arbeitsplätze und steigert die Kaufkraft sowie das Steueraufkommen.
Die private Altersvorsorge entlastet das staatliche Pensionssystem und reduziert die Abhängigkeit von Transferleistungen. Größere Vermögenswerte im Alter stützen den Konsum und fördern die Binnenwirtschaft.
Eine breitere Kapitalmarkt-Beteiligung erhöht zudem das finanzielle Bewusstsein und verringert langfristig Risiken wie Altersarmut und Vermögensungleichheit. Dies trägt zu einer stabileren Gesellschaft und zur Wohlstandssicherung bei.
Während die konkrete Umsetzung der Maßnahmen abzuwarten bleibt, könnten die wirtschaftspolitischen Pläne von FPÖ und ÖVP positive Impulse setzen. Steuerliche Anreize, die Förderung der privaten Altersvorsorge und die Erleichterung beim Immobilienerwerb schaffen Potenzial für mehr finanzielle Eigenverantwortung und langfristige Stabilität. Privatanleger in Österreich könnten durch diese Maßnahmen sowohl kurzfristig als auch langfristig profitieren ungeachtet weiterer politischer Entwicklungen, die wir hier nicht weiter kommentieren wollen.
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