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Das Pensionssystem in Österreich basiert auf drei Säulen: staatliche Pension, betriebliche Vorsorge und private Vorsorge. Die gesetzliche Pension deckt jedoch oft nur rund 80 % des durchschnittlichen Lebenseinkommens ab. Die Lücke vom letzten Einkommen zur tatsächlichen Pensionshöhe kann daher deutlich höher ausfallen.
Die private Altersvorsorge am Kapitalmarkt ist alternativlos, wenn es darum geht, die Pensionslücke bestmöglich zu schließen.
Die Berechnung der individuellen Pensionslücke schafft Klarheit über den tatsächlichen Vorsorgebedarf. Die monatliche Sparsumme kann so ideal angepasst werden.
Gender Pension Gap
Durchschnittliche Bruttopension bei neu zuerkannten Alterspensionen 2025 in Österreich:
👨 Männer: ca. € 2.881 / Monat
👩 Frauen: ca. € 1.949 / Monat
Das ist ein Unterschied von rund 32 %. Je nach Auswahl werden deshalb unterschiedliche Standardwerte für die staatliche Pension und die Lebenserwartung vorgeschlagen.
Quelle: Pensionsversicherung (pv.at), Rechnungsabschluss 2025 – Neuzugänge Alterspensionen
Gesetzliches Pensionsantrittsalter
Das Regelpensionsalter in Österreich beträgt 65 Jahre.
Für Frauen wird das Antrittsalter seit 2024 stufenweise angehoben und liegt ab 2033 ebenfalls bei 65 Jahren.
Warum so hoch angesetzt?
Entscheidend ist nicht die Lebenserwartung bei Geburt, sondern die fernere Lebenserwartung ab 65: Wer das Pensionsalter erreicht, lebt statistisch deutlich länger – Männer bis ca. 83, Frauen bis ca. 86 Jahre (Statistik Austria).
Der Vorschlagswert enthält zusätzlich einen Sicherheitspuffer von 3 Jahren, damit das Kapital nicht vor dir „in Pension geht“ (Langlebigkeitsrisiko).
Vorschlagswerte: 👨 86 Jahre · 👩 89 Jahre
Wie viel brauche ich im Monat?
Gemeint ist der Betrag, der dir in der Pension netto pro Monat zum Leben zur Verfügung stehen soll – in heutiger Kaufkraft.
💡 Faustregel: ca. 80 % deines aktuellen Nettoeinkommens. Kosten für Pendeln, Kredite und Vorsorge fallen im Alter oft weg – dafür bleibt mehr Zeit für Freizeit und Reisen.
Was bedeutet Inflation hier?
Inflation beschreibt den jährlichen Kaufkraftverlust des Geldes. € 3.000 heute kaufen in 30 Jahren bei 2 % Inflation nur noch Güter im Wert von ca. € 1.660.
Im Rechner wird die Inflation von der Brutto-Rendite abgezogen, sodass alle Ergebnisse in heutiger Kaufkraft angegeben werden.
Der Zielwert der EZB beträgt 2 % – ein guter langfristiger Richtwert. Die Ø-Inflation in Österreich 2015–2024 lag – verzerrt durch 2022/23 – deutlich darüber.
Staatliche Pension nachschlagen
Den persönlichen Pensionskontostand abrufen auf neuespensionskonto.at. Dort siehst du auf Basis deiner bisherigen Beitragszeiten eine konkrete Schätzung deiner Monatspension – trage diesen Wert (netto) einfach hier ein.
Wichtig: Pensionen werden in Österreich 14× jährlich ausgezahlt. Der Rechner rechnet deinen Monatswert automatisch auf 12 Monatsbudgets um – du musst nichts umrechnen.
Aktuell eingetragen: € 2.250 × 14 ÷ 12 = € 2.625 pro Monatsbudget.
Vorschlagswerte (neu zuerkannte Alterspensionen 2025, netto):
👨 Männer: ca. € 2.250
👩 Frauen: ca. € 1.700
Quelle: pv.at, Rechnungsabschluss 2025
Betriebliche Altersvorsorge (BAV)
In Österreich zahlen manche Arbeitgeber in eine Firmenpension (Pensionskasse) ein, die zusätzlich zur staatlichen Pension ausgezahlt wird.
Den Wert findest du in deiner Gehaltsabrechnung oder im HR-Portal deines Arbeitgebers. Trage hier einfach den monatlichen Betrag ein.
Falls du keine BAV hast, das Feld einfach leer lassen.
Bereits angespartes Kapital
Gib hier den aktuellen Wert deines Investmentdepots an – also ETFs, Aktien, Fonds etc.
Nicht gemeint sind: Tagesgeld, Sparbuch, Immobilien.
Dieses Startkapital wächst bereits jetzt durch den Zinseszinseffekt und reduziert die benötigte monatliche Sparrate.
Welche Rendite ansetzen?
Globale Aktienindizes wie der MSCI ACWI oder FTSE All World haben langfristig ca. 7–9 % p.a. erzielt.
Häufig verwendete Richtwerte:
📊 Konservativ: 5 %
📊 Moderat: 7 %
📊 Optimistisch: 9 %
Vergangene Renditen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse.
4%-Regel
Jährlich werden 4 % des Depots entnommen. Bei einer angenommenen Rendite ≥ 4 % bleibt das Depot theoretisch erhalten – Kapital kann vererbt werden.
Fixer Betrag
Das Depot wird monatlich um die exakte Lücke reduziert und bis zur Lebenserwartung vollständig aufgezehrt. Kein Restkapital.
Die 4-Prozent-Regel
Basiert auf der US-amerikanischen Trinity Study: Wer jährlich nicht mehr als 4 % des Depots entnimmt, läuft historisch gesehen kaum Gefahr, das Kapital zu erschöpfen.
Bei höheren Raten steigt das Risiko des Kapitalverzehrs. 3,5 % gilt als noch konservativer und sicherer.
Pensionslücke & Sparrate – Überblick
Dein Ergebnis im Überblick
–
Hinweis: Dies ist das rechnerische Minimum auf Basis von Modellannahmen. Kleine Abweichungen bei Rendite, Inflation oder Steuern können das Ergebnis deutlich verändern. Passe die Sparrate daher jährlich um die Inflation (2,0 %) an.
| Monatliches WunschbudgetNetto, in heutiger Kaufkraft | – |
| − Staatliche Pension14 Bezüge auf 12 Monatsbudgets umgerechnet | – |
| − Betriebliche AltersvorsorgeMonatliche Firmenpension | – |
| = Monatliche PensionslückeMuss aus dem Depot entnommen werden | – |
| Brutto-Rendite p.a. | – |
| − Inflation p.a.Kaufkraftverlust | – |
| = Reale Rendite (vor KESt) | – |
| Selbst eingezahltStartkapital + alle monatlichen Sparraten | – |
| + Gewinn (Wertzuwachs)Zinseszins auf eingezahltes Kapital | – |
| = Endkapital bruttoDepot inkl. Gesamtwachstum, vor Steuern | – |
| − KESt 27,5 % auf Gewinn | – |
| = Endkapital netto (nach KESt) | – |
| Benötigtes Zielkapital (netto, nach KESt)– | – |
| − Wachstum des heutigen Depots– | – |
| = Noch anzusparendes Kapital | – |
| Benötigte monatliche Sparrate– | – |
* Keine Finanz- oder Steuerberatung. Vereinfachte Modellrechnung. Alle Werte in heutiger Kaufkraft. Die KESt von 27,5 % wird vereinfacht am Ende auf den Gesamtgewinn berechnet – tatsächlich fällt KESt auf ausschüttungsgleiche Erträge laufend an. Staatliche Pension und BAV werden von 14 Jahresbezügen automatisch auf 12 Monatsbudgets umgerechnet.
Durchschnittliche Bruttopension bei Neuzugängen (Alterspensionen) 2025: Männer ca. € 2.881, Frauen ca. € 1.949 (Quelle: pv.at, Rechnungsabschluss 2025). Gesetzliches Pensionsantrittsalter: Männer 65, Frauen ab 2024 stufenweise bis 65 (2033). Fernere Lebenserwartung ab 65 lt. Statistik Austria: Männer bis ca. 83 J., Frauen bis ca. 86 J.; Vorschlagswerte inkl. 3 Jahre Sicherheitspuffer.
finanzenverstehen.at
Der langfristige Vermögensaufbau über den Kapitalmarkt gilt als zentraler Baustein moderner Altersvorsorge, da niedrige Zinsen und gleichzeitig steigende Inflation die Bedeutung renditestarker Anlageformen deutlich erhöhen. Gleichzeitig ermöglicht ein Anlagehorizont von mindestens 20 Jahren, Marktschwankungen auszugleichen und dadurch den Zinseszinseffekt effizient zu nutzen.
Eine mögliche Lösung für die private Vorsorge bietet beispielsweise Sunrise, da die App einen besonders einfachen Einstieg in einen global diversifizierten Aktienfonds zu günstigen Konditionen ermöglicht. Nachdem der Sparplan eingerichtet wurde, läuft dieser automatisiert weiter und benötigt daher keine laufende Anpassung.
Gerade für Einsteiger am Kapitalmarkt entsteht somit ein strukturierter und gleichzeitig leicht zugänglicher Weg in die langfristige Altersvorsorge, wodurch der Vermögensaufbau diszipliniert und nachvollziehbar erfolgen kann.
Mit dem Code „Finanzen10″ stehen zusätzlich 10 Euro Startguthaben zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich direkt bei Sunrise.
Die Berechnung der Pensionslücke stellt einen zentralen Schritt in der finanziellen Planung dar, da ein klarer Überblick gezielte Maßnahmen ermöglicht und gleichzeitig Versorgungslücken im Alter verhindert.
Unser Pensionslücken-Rechner schafft dabei Transparenz und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, wodurch in Kombination mit einer frühzeitigen privaten Vorsorge eine stabile finanzielle Grundlage für den Ruhestand entsteht.
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