Welche Steuern fallen bei Investmentfonds und ETFs in Österreich an?
Innerhalb von Investmentfonds und ETFs entstehen regelmäßig sogenannte ausschüttungsgleiche Erträge, die in Österreich grundsätzlich steuerpflichtig sind. Diese setzen sich aus den im Fondsvolumen angefallenen Dividenden sowie realisierten Kursgewinnen eines Kalenderjahres zusammen. Auch wenn diese Gewinne nicht direkt an den Anleger ausgezahlt, sondern im Fonds reinvestiert werden, muss die entsprechende Besteuerung erfolgen.
Die administrative Abwicklung dieser Steuerpflicht lässt sich durch die Nutzung eines steuereinfachen Brokers erheblich vereinfachen. Ein solcher Anbieter übernimmt die automatische Berechnung und Abführung sämtlicher Steuern auf Fondserträge und realisierte Kursgewinne direkt im Namen des Anlegers. Dadurch entsteht kein manueller Verwaltungsaufwand für die Steuererklärung.
Zu den steuereinfachen Brokern in Österreich zählen neben den klassischen Hausbanken auch Online-Anbieter wie Bitpanda, Flatex oder Trade Republic. Diese Institute führen die Kapitalertragsteuer (KESt) unmittelbar an das zuständige Finanzamt ab und stellen dem Anleger einmal jährlich eine detaillierte Übersicht über die bereits versteuerten Beträge zur Verfügung.




