Der Zinsvergleich von Finanzenverstehen.at zeigt aktuelle Zinskonditionen für Tagesgeld und Festgeld in Österreich. Über Filter lässt sich die Auswahl auf individuelle Bedürfnisse anpassen.
Stand der Daten: 08.
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Hinweis zur Sortierung „Empfohlen“
Die Anbieter in diesem Zinsvergleich sind standardmäßig nach dem durchschnittlichen Zinssatz im ersten Jahr gereiht. Dieser Wert berücksichtigt sowohl einen möglichen Aktions- oder Neukundenzins als auch den regulären Zins, der nach Ablauf der Aktion gilt, und macht Angebote dadurch unmittelbar vergleichbar.
Die Anbieter werden über Affiliate-Links eingebunden. Die Höhe einer möglichen Vergütung bei Kontoeröffnung hat keinen Einfluss auf die Reihung. Alle Angaben stammen aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter.
Die höchsten Zinsen auf dem österreichischen Markt gibt es derzeit bei Neukundenaktionen auf Tagesgeldkonten, bei Verrechnungskonten von Online-Brokern sowie bei Festgeld mit mehrjähriger Bindung. Der Vergleich oben zeigt die aktuellen Konditionen von mehreren Anbietern, sortiert nach dem regulären Zinssatz. Entscheidend ist dabei nicht allein der beworbene Aktionszins, sondern die Frage, welcher Zins nach Ablauf der Aktion gilt.
Der Zinsvergleich von Finanzen verstehen zeigt: Einige attraktive Zinsangebote kommen nicht von klassischen Banken, sondern von Online Brokern. Anbieter wie Trade Republic, Scalable Capital oder Traders Place verzinsen etwa das Guthaben auf dem Verrechnungskonto und nutzen den Zins gezielt zur Kundengewinnung. Die Idee dahinter ist einfach: Wer sein Geld erst einmal auf der Plattform hat, beginnt erfahrungsgemäß eher damit, dort auch zu investieren.
Für Sparer, die ausschließlich am Zins interessiert sind, entsteht daraus jedoch kein Nachteil. Denn die Konditionen sind in der Regel ohne Mindestanlage, ohne Kopplung an ein Girokonto und ohne Bedingungen zum Umsatz, wie sie bei manchen Bankangeboten üblich sind. Eine Verpflichtung zum Kauf von Wertpapieren besteht somit nicht.
Tagesgeldkonten bieten volle Flexibilität. Denn das Guthaben steht jederzeit zur Verfügung, und Ein- wie Auszahlungen sind üblicherweise unbegrenzt möglich. Im Gegenzug ist der Zinssatz variabel und kann von der Bank jederzeit angepasst werden. Deshalb locken viele österreichische Anbieter zunächst mit einem hohen befristeten Neukundenzins, der drei bis sechs Monate gilt. Danach greift jedoch ein deutlich niedrigerer Zins für Bestandskunden. Somit eignet sich Tagesgeld vor allem für den Notgroschen und für Beträge, die kurzfristig gebraucht werden könnten.
Bei Festgeld hingegen wird ein Betrag für eine vereinbarte Laufzeit gebunden, üblich sind sechs Monate bis zehn Jahre. Dafür steht der Zinssatz für die gesamte Laufzeit fest und liegt meist über dem Zins für Tagesgeld. Allerdings hat diese Sicherheit einen Preis: Teilbehebungen oder eine vorzeitige Auflösung sind in der Regel ausgeschlossen.
Auf Zinsen aus Spareinlagen fallen zudem 25 % Kapitalertragsteuer an. Das ist ein anderer Satz als bei Erträgen aus Wertpapieren, für die 27,5 % gelten. Bei inländischen Banken wird die KESt automatisch abgeführt, deshalb gilt das Konto als steuereinfach. Bei ausländischen Anbietern erfolgt dagegen kein automatischer Abzug. In diesem Fall sind die Erträge selbst in der Steuererklärung anzugeben, wofür in Österreich das Formular E1kv vorgesehen ist. Der Zinsvergleich von Finanzen verstehen zeigt daher sowohl steuereinfache als auch nicht-steuereinfache Anbieter.
Für Sparer, die nur die attraktiven Zinsangebote von Online Brokern nutzen möchten, sind diese Angebote in der Regel unproblematisch und sogar empfehlenswert, da es kaum Bedingungen für die Kontoeröffnung gibt. Vorausgesetzt wird meist die Eröffnung eines Depots, eine Verpflichtung zum Investieren besteht jedoch nicht. Zu prüfen ist, ob der Anbieter steuereinfach ist.
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