Kryptowährungen

Unter dem Begriff Kryptowährung versteht sich ein digitaler Vermögenswert einer eigenen Assetklasse, der in Form eines Coins oder Token agiert und die Funktion als Tauschmittel hat.

Vorsicht vor Krypto-Scams

Kaum ein Anlagebereich zieht so viele Betrüger an wie Krypto. Besonders verbreitet sind vermeintliche Unternehmen und Plattformen, die „passives Einkommen“ versprechen: feste tägliche oder wöchentliche Renditen, automatische Trading-Bots, Cloud-Mining oder Staking-Angebote mit „garantierten“ hohen Erträgen.

Das Muster ist fast immer gleich. Achten Sie auf diese Warnsignale:

  • Garantierte oder auffällig stabile Renditen – seriöse Investments garantieren keine festen Gewinne.
  • Druck, schnell und viel einzuzahlen, oft mit zeitlich begrenzten „Aktionen“.
  • Empfehlungs- und Anwerbestrukturen, bei denen Sie neue Mitglieder gewinnen sollen (Schneeball-/Pyramidenprinzip).
  • Anbieter mit Sitz irgendwo im Ausland, ohne nachvollziehbare Regulierung.
  • Gefälschte Prominenten-Werbung oder erfundene „Medienberichte“.
  • Fehlendes Impressum sowie rechtliche Hinweise.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt regelmäßig vor solchen Anbietern und führt eine öffentliche Investorenwarnungs-Liste. Ein Blick dort hinein, bevor Sie irgendwo Geld einzahlen, kostet nichts. Faustregel: Klingt ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, ist es das auch.

Welche Arten von Kryptowährungen gibt es?

Bitcoin und Ethereum

Kryptowährungen drängen immer weiter in die breite Masse. Das liegt vor allem daran, dass die Akzeptanz steigt und sich immer mehr mögliche Anwendungsgebiete von einzelnen Coins ergeben. Die bekanntesten Krypto-Coins sind Bitcoin und Ethereum. Sie sind nicht nur Pioniere in ihrem Segment sondern dominieren seit Anfang an die Marktpositionen. BTC und ETH sind die mit Abstand stärksten Coins, wenn man sich die Marktkapitalsierung ansieht. Hinter ihnen stehen Projekte, die in der Zukunft einen möglichen Use Case haben könnten. Blockhain und Smart Contracts sind hier wesentliche Beispiele. Weitere Informationen zum Bitcoin und anderen Kryptowährungen finden Anleger auf Nischenspezifischen Seiten wie zum Beispiel Kryptowissen.com.

Stablecoins

Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Preis durch aktive oder automatische Preisbindungsmechanismen mit dem Ziel geringer Abweichungen in Bezug auf zum Beispiele eine nationale Währung gesteuert wird. Auf Deutsch übersetzt steht Stablecoin für einen stabilen Wert in digitaler Form. Möchte man also beispielsweise Kursgewinne vom schwankungsanfälligen Krypto-Markt in ein weniger volatiles Asset parken, dann können Anleger einen Stablecoin erwerben, der beispielsweise den US-Dollar-Kurs abbildet. Es braucht also kein Tausch von Kryptowährung zu Fiatwährung vorgenommen werden, da der Stablecoin die Fiatwährung nachbilden kann. Achtung: Auch Stablecoins bergen Risiken, Kryptowährungen bleiben Hochrisikoinvestments.

Altcoins

Hinter diesen Aushängeschildern dieser Assetklasse kommen im Zuge des Booms immer mehr Coins an die Bildoberfläche. Bei einigen Coins wird auch fleißig an der Weiterentwicklung gearbeitet. Zu den „kleineren“ Krypto-Coins gehören unter anderem Cardano, Solana, Avalance, IOTA und viele weitere. Eines haben alle gemeinsam: es wird im Hintergrund massiv gearbeitet, um ein potenzielle, rasche Weiterentwicklung voranzutreiben. Hier entstehen immer wieder neue Coins, während die etablierten Altcoins wie Ripple oder IOTA weiterhin ihren Weg gehen.

Memecoins

Memecoins definieren sich oft dadurch, dass sie keinen Eigenwert haben und völlig nutzlos sind. In der Regel werden diese Coins auch oft als „Spaß-Coins“ bezeichnet, geschaffen als reiner Scherz. Die bekanntesten Memecoins sind Dogecoin und Shiba Inu. In der breiten Masse dem ein oder anderen sogar bekannter als Bitcoin, da um diese Coins oft ein Hype entsteht, der sich in einer hohen Volatilität niederschlägt. Diese Coins leben von hoher Spekulation und der Großteil wird von einem kleinen Personenkreis an Menschen gehalten. Langfristig gesehen haben diese Coins ein enormes Verlustrisikopotenzial für Investoren.

Die besten Krypto-Broker in Österreich

Unten gibt es eine Video-Empfehlung von uns, wo auf sämtliche Krypto-Broker eingegangen wird, die in Österreich verfügbar sind, mit allen Vor-und Nachteilen. Vorab können wir schon mal zwei Broker herausstreichen, die aus unserer Sicht einen Mehrwert in der österreichischen Krypto-Broker Landschaft darstellen.

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Die Vorteile von

Kryptowährungen

Obwohl das Asset der Kryptos im Vergleich zu den etablierten Assets wie ETFs, Aktien oder Immobilien noch sehr jung ist, kristallisieren sich immer stärker die Vorteile dieser Anlageform heraus. In den folgenden Punkten werden die Hauptmerkmale der bestehenden Vorteile näher dargestellt.

Die Nachteile von

Kryptowährungen

Wie so oft im Leben haben neue Errungenschaften bzw. Assets nicht nur positive Seiten sondern auch eine oder mehrere Kehrseiten. Die folgenden Punkte sind kritische Punkte zu der Assetklasse Kryptos.