Der Zinsvergleich von Finanzenverstehen.at zeigt aktuelle Zinskonditionen für Tagesgeld und Festgeld in Österreich. Über Filter lässt sich die Auswahl auf individuelle Bedürfnisse anpassen.
Stand der Daten:
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Hinweis zur Sortierung „Empfohlen“
Die Anbieter in diesem Zinsvergleich sind standardmäßig nach dem regulären Zinssatz p.a. gereiht, also nach jenem Zins, der nach Ablauf einer Aktion oder Bindungsfrist gilt. Steuereinfache Banken/Anbieter stehen dabei vor jenen, bei denen die Kapitalertragsteuer selbst erklärt werden muss. Angebote mit fester Laufzeit (Festgeld) finden sich am Ende der Tabelle, da sie mit täglich verfügbaren Konten (Tagesgeld) nicht unmittelbar vergleichbar sind. Über die Filter lässt sich die Auswahl zwischen Festgeld- und Tagesgeldkonten jederzeit anpassen.
Die Anbieter werden über Affiliate-Links eingebunden. Die Höhe einer möglichen Vergütung bei Kontoeröffnung hat keinen Einfluss auf die Reihung. Alle Angaben stammen aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter.
Die höchsten Zinsen auf dem österreichischen Markt gibt es derzeit bei Neukundenaktionen auf Tagesgeldkonten, bei Verrechnungskonten von Online Brokern sowie bei Festgeld mit mehrjähriger Bindung. Der Vergleich oben zeigt die aktuellen Konditionen von mehreren Anbietern, sortiert nach dem regulären Zinssatz. Entscheidend ist dabei nicht allein der beworbene Aktionszins, sondern die Frage, welcher Zins nach Ablauf der Aktion gilt.
Einige attraktive Zinsangebote kommen nicht von klassischen Banken, sondern von Online Brokern. Anbieter wie Trade Republic, Scalable Capital oder Traders Place verzinsen das Guthaben auf dem Verrechnungskonto und nutzen den Zins gezielt zur Kundengewinnung. Die Idee dahinter ist einfach: Wer sein Geld erst einmal auf der Plattform hat, beginnt erfahrungsgemäß eher damit, dort auch zu investieren.
Für Sparer, die ausschließlich am Zins interessiert sind, entsteht daraus kein Nachteil. Die Konditionen sind in der Regel ohne Mindestanlage, ohne Kopplung an ein Girokonto und ohne Umsatzbedingungen, wie sie bei manchen Bankangeboten üblich sind. Eine Verpflichtung zum Kauf von Wertpapieren besteht nicht.
Tagesgeldkonten bieten volle Flexibilität. Das Guthaben steht jederzeit zur Verfügung, Ein- und Auszahlungen sind üblicherweise unbegrenzt möglich. Der Zinssatz ist im Gegenzug variabel und kann von der Bank angepasst werden. Viele österreichische Anbieter locken mit einem befristeten Neukundenzins, der drei bis sechs Monate gilt. Danach greift ein deutlich niedrigerer Bestandskundenzins. Tagesgeld eignet sich für den Notgroschen und für Beträge, die kurzfristig gebraucht werden könnten.
Bei Festgeld wird ein Betrag für eine vereinbarte Laufzeit gebunden, üblich sind sechs Monate bis zehn Jahre. Der Zinssatz steht für die gesamte Laufzeit fest und liegt meist über dem Tagesgeldzins. Der Preis dafür ist fehlende Verfügbarkeit: Teilbehebungen oder eine vorzeitige Auflösung sind in der Regel ausgeschlossen.
Auf Zinsen aus Spareinlagen fallen 25 Prozent Kapitalertragsteuer an. Das ist ein anderer Satz als bei Wertpapiererträgen, für die 27,5 Prozent gelten. Bei inländischen Banken wird die KESt automatisch abgeführt, das Konto gilt als steuereinfach. Bei ausländischen Anbietern erfolgt kein automatischer Abzug. Die Erträge sind in diesem Fall selbst in der Steuererklärung anzugeben, wofür in Österreich das Formular E1kv vorgesehen ist.
Für Sparer, die nur die attraktiven Zinsangebote von Online Brokern nutzen möchten, sind diese Angebote in der Regel unproblematisch und sogar empfehlenswert, da es kaum Bedingungen für die Kontoeröffnung gibt. Vorausgesetzt wird meist die Eröffnung eines Depots, eine Verpflichtung zum Investieren besteht jedoch nicht. Zu prüfen ist, ob der Anbieter steuereinfach ist.
Im Zinsvergleich von Finanzenverstehen.at sind ausschließlich Anbieter und Banken gelistet, die einer Einlagensicherung unterliegen. Die Einlagen auf den diversen Konten sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person und Kreditinstitut geschützt. Bei ausländischen Anbietern greift das Sicherungssystem des jeweiligen Sitzlandes.
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