Diese Kriterien prüft Finanzen verstehen im Broker-Vergleich
Der Online-Broker-Vergleich von Finanzen verstehen versucht einen Überblick über die besten Anbieter in Österreich zu geben und bewertet jeden Anbieter nach zehn Kriterien. Diese sind bewusst so gewählt, dass sie den echten Alltag österreichischer Anleger abbilden — und zwar von der Steuer über die laufenden Kosten bis hin zum Sparplan.
Steuer und laufende Kosten
Steuereinfach: Führt der Broker die Kapitalertragsteuer (KESt) automatisch ab? Dieses Kriterium steht bewusst an erster Stelle, denn es entscheidet darüber, ob Anleger jedes Jahr selbst eine Steuererklärung für ihre Erträge abgeben müssen. Genau deshalb prüfen wir es zuerst.
Zinsen p. a. auf Guthaben: Wie wird nicht investiertes Guthaben auf dem Verrechnungskonto verzinst? Gerade bei größeren Cash-Beständen macht das nämlich einen spürbaren Unterschied. Allerdings sind manche Angebote zeitlich befristet oder nur für Neukunden gedacht, weshalb der Vergleich auch die jeweiligen Bedingungen ausweist.
Depotgebühr (pro Monat): Fällt eine laufende Gebühr für die Verwahrung der Wertpapiere an? Viele Anbieter verzichten inzwischen darauf. Andere staffeln die Gebühr hingegen nach der Höhe des Depots.
Kontoführung: Ist das zugehörige Verrechnungskonto kostenlos — und wird es beim Broker selbst oder bei einer Partnerbank geführt? Daraus ergeben sich außerdem Unterschiede bei Ein- und Auszahlungen.
Rund um den Sparplan
Sparplanfähige ETFs: Wie viele ETFs stehen für einen Sparplan zur Auswahl? Eine umfangreiche Auswahl ist deshalb wichtig, weil sie die freie Wahl der eigenen Strategie überhaupt erst möglich macht. Global investierende ETFs finden sich bei nahezu jedem Anbieter.
Kosten ETF-Sparplan: Was kostet eine einzelne Ausführung des Sparplans? Da diese Gebühr bei jeder Rate erneut anfällt, wirkt sie sich über die Jahre besonders stark auf die Rendite aus — und zwar stärker, als viele zunächst vermuten.
Dynamisierung der Sparrate: Lässt sich die Sparrate automatisch jedes Jahr erhöhen? Dadurch wächst der Sparplan mit dem Einkommen mit, ohne dass Anleger selbst eingreifen müssen.
Flexibilität und Service
Unterdepots: Lassen sich mehrere Depots unter einem einzigen Zugang führen — etwa für das Investieren für Kinder oder für getrennte Strategien? Somit können Anleger ihre Ziele sauber voneinander trennen.
Verfügbare Wertpapiere: Welche Anlageklassen stehen zur Verfügung — also Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen oder Krypto? Denn nicht jeder Broker deckt alle Bereiche ab.
Kundenservice: Wie ist der Support erreichbar — per Telefon, per Chat oder nur per E-Mail? Denn vor allem bei einem Depotübertrag oder bei Steuerfragen ist ein erreichbarer Ansprechpartner Gold wert.